Aufmerksamkeitssignal trainieren als Nebeneffekt

Frauchen mit Hund am Strand. Der Hund perfekt an lockerer Leine, leicht hinter mir laufend und sein Blick mir zugewandt. Ich liebe dieses Bild. Es ist eine gute Erinnerung und schön anzusehen, wie ich finde.

Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber, dass der Blick meines Hundes gar nicht mir gilt. Das Gelbe unter meinem Mantel ist der Eimer mit den Würstchen und da schaut er hin. Trotzdem war es ein Trainingserfolg!

Während des Trainings wurde er immer mit Würstchen aus diesem Eimer belohnt. Das Öffnen des Deckel war ziemlich geräuschvoll und nebenbei auch ein wenig umständlich, was einen davon abhielt die Leckerlis inflationär zu verteilen, aber der wirklich gute Effekt war, dass man bei jedem Training gleichzeitig und quasi nebenbei ein Aufmerksamkeitssignal aufgebaut hat.

Mit einem Aufmerksamkeitssignal kann man die Aufmerksamkeit des Hundes auf sich lenken, beispielsweise bei einer Hundebegegnung, um ihn dann zu einem erwünschten Verhalten anzuleiten.

Natürlich mag keiner ewig mit so einem Eimer unterwegs sein, aber das Prinzip ist übertragbar und schließlich verfolgt man mit dem Training ja auch das Ziel, das erarbeitete Verhalten zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen.

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