Gute Gründe für die Adoption eines jungen Hundes aus dem Auslandstierschutz

Welpenflut in den Sheltern und die Chance auf ein schönes Hundeleben
In vielen Artikeln geht es um die Risiken und Probleme bei Übernahmen von Auslandshunden, doch was bedeutet es für einen Hund ausreisen zu dürfen?
Wenn es sich um eine wohl durchdachte Übernahme handelt, dann kann man durchaus von einer Rettung sprechen. Sehen wir es mal aus der Perspektive eines jungen Hundes:
Er hat noch ein ganzes Leben vor sich und bei rechtzeitiger Ausreise kann ihm eine Frühkastration erspart werden. Oftmal werden die jungen Hunde mit sechs Monaten kastriert, sofern sie sich im Einflussbereich von Tierschützern befinden. Eine Vorgehensweise, die sich allein vor dem riesigen und kaum zu bewältigendem Elend der vielen heimatlosen Hunde rechtfertigen lässt, nicht aber mit Vorteilen für das betroffene Individuum.

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Junger Hund aus dem Auslandstierschutz – Worauf sie vorbereitet sein sollten

Zuletzt hatte ich sehr junge Hunde auf Pflegestelle. Weihnachten stand vor der Tür und ich hatte Anfragen ohne Ende. Es waren vor allem Familien mit Kindern, die einen Hund suchten. Den meisten musste ich absagen, es kam nicht mal zu einem Kennenlerntermin.

Das hatte ich so entschieden, weil sich im Gespräch herausstellte, dass die Menschen erwarteten einen unkomplizierten Anfängerhund zu bekommen. Jung sein wurde mit unkompliziert gleichgesetzt, vergleichbar einem Welpen vom Züchter. Das ist aber leider ein Trugschluss.

Ausgeglichenheit, Zutraulichkeit und gute Erziehbarkeit eines Welpen sind das Ergebnis einer sorgfältigen Aufzucht. Das kann bei einem jungen Hund aus dem Auslandstierschutz nicht vorausgesetzt werden!
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Welpen aus dem Ausland – unseriöse Angebote erkennen

Die Corona-Pandemie hat einen Hundeboom ausgelöst. Vor allem junge Hunde, sprich Welpen, sind sehr begehrt, auch solche die aus dem Ausland stammen.
Die riesige Nachfrage kann nicht durch verantwortungsbewusste Züchter befriedigt werden, deshalb bommt der illegale Hundehandel.
Woran erkenne ich ein unseriöses Angebot?
Zu einem Züchter nimmt man Kontakt auf, stattet einen Besuch zum Kennenlernen statt und kann dabei auch das Umfeld sowie die Elterntiere und Geschwister begutachten. Nicht selten ist der Welpe noch gar nicht geboren und der Interessent muss sich gedulden. Im Idealfall kann der ausgesuchte Welpe mehrmals besucht werden, bevor er endgültig in seine Familie zieht. Die Übernahme des Welpen vollzieht sich im Rahmen einer gewissen Familiarität. Unseriöser Hundehandel lässt sich hiervon ziemlich einfach abgrenzen. Die Übernahme ist ein klarer Handel, das Geschäftlliche steht im Vordergrund. Nicht nur ein Abverkauf aus dem Auto, auch eine Übergabe zwischen Tür und Angel sollte skeptisch machen.

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Aufmerksamkeitssignal trainieren als Nebeneffekt

Frauchen mit Hund am Strand. Der Hund perfekt an lockerer Leine, leicht hinter mir laufend und sein Blick mir zugewandt. Ich liebe dieses Bild. Es ist eine gute Erinnerung und schön anzusehen, wie ich finde.

Bei genauerem Hinsehen erkennt man aber, dass der Blick meines Hundes gar nicht mir gilt. Das Gelbe unter meinem Mantel ist der Eimer mit den Würstchen und da schaut er hin. Trotzdem war es ein Trainingserfolg!

Während des Trainings wurde er immer mit Würstchen aus diesem Eimer „Aufmerksamkeitssignal trainieren als Nebeneffekt“ weiterlesen